Google steigt ins Behavioural Targeting ein
von: Carsten
11. März 2009
Wie gerade bei Internet World Business vermeldet steigt Google ab sofort auch in das Behavioural Targeting-Geschäft ein.
Durch das große Netzwerk von Google-Adsense ist es Google nun möglich auch Offsite-Bewegungen von Internetusern zu nutzen um auf bestimmten Seiten dann gezielt die richtige Werbung auszuliefern. Wie sehr schön auf der Seite von Google beschrieben sollen die Daten über den Google-Cookie gebildet werden und dann die Recommendations ausgeliefert werden.
Nun hat auch Google die Zeichen der Zeit erkannt und möchte seinen Kunden neue Features anbieten, die bisher nur über Premium-Anbieter verfügbar waren.
Hier ein Video von Google, das die Funktionsweise anschaulich erklärt:
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Alle Webseitenbetreiber, die Partner des Google Content-Netzwerks sind, haben bis zum 8. April 2009 Zeit, ihre Datenschutzerklärungen anzupassen und ihre Nutzer darüber zu informieren, dass ihnen bei einem Besuch dieser Webseiten Interest Based Ads angezeigt werden könnten. Bis Ende des Jahres soll der Service allen Werbetreibenden weltweit über das Adwords-System offen stehen.
Es stellt sich aber nun erst recht die Frage, wie weit diese seitenübergreifende Datensammmlung noch Datenschutzkonform sein wird. Denn die Sammlung der Daten ist nicht in einer neuen Datenschutzerklärung verankert, nur die Auslieferung.
Vor nicht allzu langer Zeit hat ja auch das Werbenetzwerk WPP sich für 25 Millionen US-Dollar bei Omniture eingekauft, um genau diese Datensammlung von einem der größten kommerziellen Webanalyseanbieter zu nutzen.



