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Zensursula – Not my President

3. Juni 2010

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Horst Köhler ist noch nicht richtig aus dem Schloss Bellevue ausgezogen, da geht, auch schon wegen der kurzen Frist von 30 Tagen die Diskussion um die Nachfolge los.

Die Opposition wünscht sich einen gemeinsamen Kandidaten, auch Angela Merkel sagte noch am Montag, dass man auf einen Kandidaten mit breiter Zustimmung setzt.

Doch schon am Dienstag kristallisierte sich ein Parteisoldat der Regierung heraus. Am liebsten noch ein aktueller Minister/in damit man abgewählten Politiker einen fortlaufenden Lebenslauf bieten kann.

Erste Wahl für die Regierung ist unsere Zensurministerin Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Doch so positiv wie viele denken und schreiben (Spiegel, Bild,…) ist die Mutter der Nation gar nicht. Bei Heise steht ein Artikel, der Frau von der Leyen einmal ganz neu betrachtet.

Doch nicht nur die die Presse denkt kontrovers  auch im Web regt sich Wiederstand. Die offizielle Facebookseite Frau von der Leyens hat derzeit 146 Freunde. Von den aktuellen Kommentaren auf der Seite ist keiner so richtig von der Kandidatin angetan.

Und dann ist da noch die Seite “Zensursula – Not my President”. – Ah, jetzt weiss endlich wieder jeder von wem hier die Rede ist. Das war doch die Ministerin, die jeden 5. Internetuser als Kinderpornokonsument abstempelte. Noch heute hat die aktuelle Regierung mit diesem Gesetzentwurf zur absoluten Kontrolle des Internets Ihre Probleme. Selbst Ihre Nachfolgerin Gerhard Kristina Schröder (ehem. Köhler…) sieht dieses Gesetz mehr als kritisch. – Diese Gruppe hat innerhalb von 24! Stunden mehr als 17.000 Befürworter gefunden.

Heute möchte die Regierung Ihren Kandidaten/Kandidatin bekanntgeben. Mal sehen, ob die Regierung das Internet wahrnimmt. Denn das Web 2.0 war ja auch an der in den letzten 7 tagen stattfindenden Diskussion der Presse an den Äußerungen von Horst Köhler großen Anteil gehabt.

Doch wer sonst wäre geeignet?

Gerhard Schröder – da er ja auf Köhler folgt – damit kennt sich die Regierung ja schon aus…

Frau Käßmann – die ehem. EKD Vorsitzende

Oder vielleicht doch Joschka Fischer – der bürgerliche Grüne.

Wir sind gespannt – und warten auf die Vorschläge und den Wahlausgang am spielfreien Tag der Fussball-WM, dem 30. Juni 2010.

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